IfM:klassik | Portraitkonzert zum 22. Osnabrücker Komponistenfor

IfM:klassik | Portraitkonzert zum 22. Osnabrücker Komponistenfor
Montag | 08. Oktober 2018 | 19:30 Uhr


Studierende des IfM musizieren Werke von Oliver Korte
Beginn: 08.10.2018, 19:30 Uhr
Oliver Korte verbindet in seinen Werken intensiven, teilweise extremen Ausdruck mit rigider musikalischer Strukturierung. Inhaltlich interessieren ihn Aspekte der physischen Welt und die Frage nach Optionen und Grenzen des Menschen in derselben.

Im Portraitkonzert erklingt eine repräsentative Kammermusik-Auswahl von Oliver Korte aus den Jahren 1992 bis 2018, vom Solowerk bis zum Quartett. Es musizieren Juliette Beauchamp (Violine), Žilvinas Brazauskas (Klarinette), Peter Fleckenstein (Schlagzeug) und Violetta Khachikyan (Klavier).

Programmfolge

· Music for a Wolf (1992) für Marimba
· Trio für Violine, Klarinette und Klavier (1994)
· zögern … schweigen (1996) für Klavier
· Sechs Microloge (2012) für Klarinette und Klavier
· Epigramm – Kryptogramm – Piktogramm (2017) für einen sprechenden Trommler
· Ill Angels für Violine, Bassklarinette, Schlagzeug und Klavier (2018)

Kurzvita

Oliver Korte, geboren 1969, ist Professor an der Musikhochschule Lübeck. Er studierte Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft in seiner Heimatstadt Hamburg, Wien und Berlin. Besondere künstlerische Impulse verdankt er privaten Studien bei Gösta Neuwirth. 2002 wurde er mit einer Arbeit über Bernd Alois Zimmermann promoviert. Seine mehrfach preisgekrönten Werke erklingen regelmäßig im In- und Ausland und erscheinen auf diversen Tonträgern. Zu seinen großformatigeren Kompositionen zählen die Oper „Copernicus“ (UA Dresden 2015), das Schlagzeugkonzert „Die Elemente“ (UA Krefeld 2008) und die Kantate „Essay für Sopran, Chor und Orchester“ (UA Berlin, Philharmonie 2005). Seine wissenschaftlichen Publikationsschwerpunkte liegen auf Satztechnik um 1500 (insbesondere der Rekonstruktion fragmentarischer Werke), Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler sowie Kompositionstechnik und Ästhetik im 20. und 21. Jahrhundert.

Eintritt frei